In 20 Jahren...

Jetzt ist es soweit. Ich habe meine Grenze erreicht. Alles auf einmal, vielleicht nicht ganz fair. Aber aufrichtig mit Geradlinigkeit und Konsequenz.
Ich habe so vieles gelernt, so viel wundervolles erlebt, meinen Glauben an den "Richtigen" zurück bekommen, habe mich getraut zu lieben und zu wagen, bin reich beschenkt worden und konnte es sehen, hören, riechen, schmecken und spüren, wie es sein kann, geliebt zu werden. Und es war mehr als nur die Tatsache, dass er einfach einer der Guten ist und kein Arsch. Es passt und wir wissen das. Ich habe Angst, wieder verletzt zu werden, dasselbe nochmal zu erleben, die gleichen Fehler zu wiederholen. Und er hat Angst, wieder verletzt und verlassen zu werden. Manchmal reicht Liebe nicht, manchmal ist es einfach der falsche Zeitpunkt.
Ich weiß, was ich verliere, aber ich weiß, was ich gewonnen habe.


Draga

 

Längst führst Du meine Hand.
Ich schreibe in Sand, wie wir mal waren.
Eben auch was du mochtest, nimmt sich das Meer.
Schreibe tief in das Wasser, schneide mir Füße,
kann nicht mehr tun, denn alles, was wir wollten, nimmt sich das Meer.
Bin nicht mehr der, der ich war.
Atme mich aus.
Spühl mich an Land, denn alles, was wir wollten, nimmt sich das Meer.
Brenn mich aus wie überstolzer Fels.
Wie Geister und Ruinen zu Sand vom Meer verrieben.
Du siehst, ich wünschte, es wäre anders gelaufen.
Siehst, wie wir uns in Ruinen verlaufen.
Siehst, wir kämpfen im Grunde vergebens.
Weißt Du, es ist Hoffnung, die wir letztlich aufgeben.

Mon)tag "Ruinen"


21.5.11 00:59

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